VEBAP – Taste the Future: Ein Handprint-Projekt der 7n2
Wie könnte eigentlich nachhaltige Zukunft schmecken?
Die 7n2 hat mit ihrem „VEBAP“ eine köstliche Antwort darauf gefunden.
Ausgangspunkt für das Projekt der 7n2 war ein Workshop im Schlossmuseum, in dem die Schüler*innen positive Zukunftsvisionen entwickelten. Daran anschließend erhielten sie im GWB-Unterricht drei Wochen Zeit, ein eigenes Projekt umzusetzen. Im Fokus stand dabei der Handprint: Wo können wir Strukturen beeinflussen, um nachhaltiges Verhalten zu ermöglichen? Mit diesem Ansatz kommt man auf andere Ideen als beim Footprint, bei dem wir uns auf unser eigenes nachhaltiges Handeln konzentrieren.
Die Idee der Klasse war ebenso alltagsnah wie wirkungsvoll: Ein beliebtes Lebensmittel sollte neu gedacht werden – nachhaltiger, gesünder und zukunftsfähig. So wurde aus dem klassischen Kebab der „VEBAP“. Das Fleisch wurde durch texturiertes Erbsenprotein ersetzt (ein Fleischersatz), das Joghurt durch Sojajoghurt. Alle weiteren Zutaten blieben klassisch.
Die Umsetzung brachte auch organisatorische Herausforderungen mit sich. Anders als bei Kuchenbuffets, für die zu Hause gebacken wird, musste die Klasse klären, wie und wo in der Schule gekocht werden kann: Wo gibt es Herdplatten? Wie können Lebensmittel gelagert werden? Und wie plant man die einzelnen Schritte so, dass am Verkaufstag alles reibungslos funktioniert? Diese Fragen machten das Projekt zu einer echten Übung in Planung und Eigenverantwortung. So wichtig alle Vorüberlegungen waren, letztlich zeigte sich einmal mehr: „Teamwork makes the dream work!“
Der abschließende Verkauf wurde zu einem vollen Erfolg. Besonders die sommerliche Stimmung beim Freiluft-Verkauf mit guter Musik ist gut angekommen. Die Rückmeldungen waren mit wenigen Ausnahmen (Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so) sehr positiv. Der VEBAP zeigte eindrucksvoll, wie kreative Ansätze und Freude uns auf den Geschmack der Zukunft bringen können.
KF




